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Kontenmodell

Wie verwalte ich mein Geld – 3 Methoden

Wie verwalte ich mein Geld wirklich gut und vor allem einfach? In Wahrheit ist es gar nicht so schwer. Es gibt 3 Arten, die sich in gewisser Weise ähneln aber dennoch grundsätzlich etwas anders sind.

Du kannst auch eine vierte Art der Verwaltung nutzen… Doch ich denke, dass du nicht in old school Manier dein Geld in die Spardose steckst oder deine Strümpfe vollstopfst.

Im Laufe der Transformation zum Selfmade Finanzverwalter könnte es mit dieser Methode durchaus nicht einfach sein.

Geld verwalten mit mehreren Konten

Die erste Möglichkeit ist ganz simpel die physische Trennung. Jede Kategorie liegt auf einem extra Konto. Das muss auch nicht immer dieselbe Bank sein, sondern kann durchaus variieren.

Einige Banken bieten auch Unterkonten an. Für die Übersicht ist das wirklich klasse. Für den Anfang würde ich wirklich dieses Prozedere empfehlen.

Der Vorteil liegt auf der Hand. Du kannst dich nicht selbst betrügen. Liegt das Geld auf einem spezifischen Konto extra nur für diesen Zweck, kannst du auch nur genau die Menge Geld nutzen. Wenn alle, dann alle.

Wie verwalte ich mein Geld? Excel hilft immer!

Die zweite Methode ist die Verwaltung per Excel Tabelle. Hierfür benötigst du lediglich ein Extra Konto. In der Tabelle selbst generierst du dir virtuelle Unterkonten. Das hört sich tatsächlich schwerer an, als es ist.

Hier musst du natürlich an deine Disziplin appellieren. Es ist nun nicht physisch getrennt und daher kann ich es ohne Probleme hin und her schieben.

Habe ich auf einem Konto zu wenig, ist es nicht wirklich schwer das eine Konto zu mindern und das entsprechende andere Konto zu erhöhen.

Die ganze Webseite als Buch? Hier gehts lang

Im Prinzip kannst du es dir wie ein Unternehmen mit mehreren Kostenstellen vorstellen, wobei jede Kostenstelle dann im Endeffekt ein eigenes Konto hat.

Hier wird immer mit Daueraufträgen gearbeitet. Das Kontensystem wird angelegt und ein Dauerauftrag gesetzt. Der Betrag wird in einem Rutsch auf das Konto gezahlt und dann händisch auf die virtuellen Unterkonten verteilt.

Bei der Frage wie verwalte ich mein Geld kann ich getrost sagen, dass genau das auch die Methode ist, welche ich verwende. Seit Jahren arbeite ich mit Tabellen und vor allem Excel.

Du kannst hier herrliche Auswertungen machen und die einzelnen Blätter genau so gestalten, wie du es für sinnvoll und richtig erachtest.

Bei mir setzt ab und zu der Optimierungswahn ein. Dazu fange ich an einzelne Tabellenblätter hübsch zu machen und am System zu operieren. Ich kann mich aber nach kurzer Zeit selbst stoppen.

Wenn etwas tadellos funktioniert und das auch noch über einen langen Zeitraum hinweg, kommst du automatisch in einen Fragemodus, wo du das System in Frage stellst, da Automatismen reibungslos laufen und es keine Probleme gibt.

Das liegt in unserer menschlichen Natur, dass wir Dinge immer wieder in Frage stellen und denken, dass es doch nicht so einfach sein kann. Doch, das kann es. Und das ist es.

Geldverwaltung mit Apps

Die dritte Methode ist die Verwaltung per App. Es ist definitiv nur für Fortgeschrittene geeignet und vor allem für solche, die sich gerne, lange und auch intensiv mit dem eigenen Geld beschäftigen.

Uns wird gerne suggeriert, dass es mit Finanz-Apps und Budget-Apps etc. viel einfacher ist. Und das ist es auch, gar keine Frage. Mit diesen Hilfsmitteln kannst du ohne Probleme Budgets anlegen für alles.

In Bezug auf die eben besprochene Excel Tabelle, macht eine App genau das Gleiche. Die Formeln sind schon eingearbeitet und obendrein bekommst du auch ein großartiges Dashboard.

Manche Apps haben sehr viele Funktionen, welche du meistens gar nicht wirklich brauchst. Aber das sollte kein Problem sein. Nutze sie dann einfach nicht 😀

Die bekannteste App in diesem Bereich ist you need a budget – kurz ynab. Hier kannst du unter anderem deine Bankkonten einpflegen, aber auch manuelle Eingaben machen.

Anhand verschiedener Filter in der App selbst, werden die Ausgaben kategorisiert bzw. deinen Budgets zugeordnet.

Wenn du nun ein ausgeklügeltes System wie das Kontenmodell einsetzt, musst du immer am Ball bleiben und die Daten kontrollieren.

Da du generell durch diese App nur ein Konto benötigst, kann es mitunter sehr mühselig werden alles im Auge zu behalten. Ich möchte es natürlich nicht verteufeln, doch meine Kernaussage vom Anfang unterstreiche ich hiermit.

Es ist eine wirklich großartige Sache, doch absolut nur für Fortgeschrittene.

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