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Arten des Cashflows

Einen Ratgeber schreiben und Geld verdienen

Einen Ratgeber schreiben ist etwas anderes als stur Webseiten zu bauen. Doch beides ähnelt sich in gewisser Weise.

Wie schon erwähnt, sind Nischenseiten nicht wirklich meine Erfüllung. Nebenberuflich etwas aufbauen bedeutet auch immer sich auszuprobieren in vielerlei Hinsicht.

Schon während der Arbeit an den Nischenseiten habe ich mich sehr viel mit dem Schreiben an sich beschäftigt.

Das war anfangs mehr eine Notwendigkeit aber mit der Zeit hat es sogar Spaß gemacht.

Irgendwann kam der Moment, wo ich mir überlegt habe ein Buch zu schreiben.

Eventuell kennst du den momentanen Hype um Amazon Kindle und deren Taschenbücher im Self Publishing. Es gibt hier einige Kurse dazu auf dem deutschen Markt.

Der Wille zum schreiben ist da

Am Anfang habe ich das aber nicht gehabt. Ich wusste noch nicht einmal, dass es für so etwas Kurse gibt.

Über YouTube und Blogs habe ich mir das Prozedere und den Ablauf des Veröffentlichens quasi über einen relativ langen Zeitraum selbst beigebracht.

Der Wille ein Buch zu schreiben, auf dem mein Name steht, war absolut präsent und hat mich angetrieben.

Wenn ich zurück blicke war die Organisation gar nicht wirklich so schlecht.

Organisation hilft vor dem Schreiben enorm!

Angefangen hat alles mit einem Din A3 Blatt, auf welchem ich die Kapitel und die jeweiligen Themen in einer Mindmap visualisiert habe.

Das musste nur noch abgearbeitet werden. So habe ich nach und nach die einzelnen Kapitel geschrieben.

Von Anfang an war klar, dass ich über das Thema Finanzen und Organisation schreiben werde, deswegen fiel es mir nicht sonderlich schwer.

Natürlich auch mit dem Hintergrund, dass ich schon etwas Schreiberfahrung mit Blogartikeln hatte.

Zwei Bücher sind daraus entstanden. Diese findest du bei Amazon unter den Titeln „Schuldenfrei“ und „Schulden abbauen“.

Vielleicht bist du einer derjenigen, die ein Buch als einen riesigen Wälzer verstehen. Ich tue das definitiv nicht. Deswegen sind meine Bücher als Ratgeber zu verstehen.

Kurz und knapp.

Letzte Aktualisierung am 21.06.2021. Der angegebene Preis kann seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein. Maßgeblich für den Verkauf ist der tatsächliche Preis des Produkts, der zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Website des Verkäufers stand. Eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise ist technisch nicht möglich. * = Affiliate Links. Bilder von Amazon PA-API.

Ich habe mich komplett den Ratgebern verschrieben und bin der Auffassung, dass ein Thema nicht unendlich in die Länge gezogen werden muss, sondern durchaus minimiert werden soll auf die Kernaussagen.

Einen Ratgeber schreiben und Geld verdienen?

Neben den Nischenseiten und dem passiven Einkommen daraus generieren meine Bücher logischerweise auch Einnahmen.

Natürlich schaffe ich einen Mehrwert und das bringt mir im Endeffekt auch einen Profit.

Hierbei handelt es sich, ähnlich wie bei Webseiten, um (fast) passives Einkommen.

Das Buch schreibe ich einmal, oder anderes gesagt ich produziere es.

Denn neben dem Schreiben, lese ich es Korrektur, lasse ein Cover erstellen, schreibe eine Produktbeschreibung und eine Verkaufsseite.

Nach vollendeter Arbeit ist das Buch nun fertig. Und nun fängt es an Geld für mich zu verdienen.

Ich kann es einmal verkaufen. Ich kann es aber auch tausendmal verkaufen. Der Aufwand bleibt der Gleiche, nämlich null.

Ich habe es ja schon fertig erstellt.

Hier fängt es dann an Spaß zu machen. Tantiemen aus Büchern sind eine hervorragend einfache Quelle (fast) passiven Einkommens.

Ich sage immer fast, weil nie etwas völlig passiv ist. Ein wenig Restaufwand ist immer vorhanden.

Es gibt keine pauschale Aussage über die Verdienstmöglichkeit bei eBooks beziehungsweise generell bei Büchern.

Ich bin der Auffassung, dass es auch völlig egal ist. Jeder Euro aus Tantiemen ist ein Zusatzverdienst und die direkte Wertschätzung der eigenen Arbeit.

Wie soll ich überhaupt einen Ratgeber schreiben?

Nun möchte ich etwas in die Praxis übergehen. Generell kann eigentlich jeder einen Ratgeber schreiben.

In Wahrheit ist es auch nicht wirklich schwer. Du musst nur eine Idee haben und diese zu Papier bringen. Klasse, danke. Toller Tipp.

Im Ratgeberbereich kannst du dich jedoch wunderbar konditionieren mit Routinen.

Ich möchte an dieser Stelle ausführlich mit dir teilen, wie ich ein Buch schreibe und damit einen Einkommensstrom generiere.

Ich starte immer mit einer Mindmap. Dazu eignet sich wunderbar ein Din A3 Blatt. Das hat genau die richtige Größe.

In die Mitte schreibe ich das Thema. Nun nehme ich mir ein zweites Blatt zur Hand, das kann ruhig die kleinere A4 Version sein, und schreibe hier alles auf was mir zu dem Thema einfällt.

Wirklich alles. Auch wenn es als noch so belanglos empfunden wird.

Jetzt schreibe ich rund um das Thema die Unterkapitel. Somit gliedere ich den Inhalt ganz einfach vor.

Rund um die Unterkapitel schreibe ich nun wieder einzelne Themen, die spezifisch auf das Unterkapitel passen.

Auf diese Weise erstelle ich mir einen Themenbaum.

Einen Ratgeber schreiben ohne Planung funktioniert nicht!

Das hört sich jetzt natürlich etwas trivial an und sehr vereinfacht. Es dauert aber tatsächlich seine Zeit. Und die nehme ich mir immer reichlich.

Denn alles, was jetzt bei der Planung passiert, also je mehr Zeit ich mir bei diesem Schritt nehme, desto besser und einfacher ist es nachher bei der Umsetzung und dem Schritt des Schreibens an sich.

Wenn das nun geschafft ist, geht es an die Umsetzung. Hier kommt meine Schreibroutine zum Tragen. Ich schreibe jeden Tag. Wirklich jeden Tag!!

Ich war schon immer von Routinen angetan. Routinen sind Dinge, die man jeden Tag tut und irgendwann einfach nicht mehr darüber nachdenkt, weil man es quasi intuitiv tut und es somit sprichwörtlich automatisch abläuft.

Jeden Tag investiere ich mindestens 5 Minuten in meinen Traum eines Lebens als Autor und Schriftsteller.

Das bedeutet nichts anderes als 5 Minuten pures schreiben. Dieses Buch ist zum Beispiel so entstanden. Jeden Tag habe ich mich hiermit beschäftigt.

Anfangs benötige ich etwa eine halbe Minute, um an das Thema und den letzten Gedankengang wieder anzuknüpfen.

Dann folgt jedoch eine kreative Phase. Unter einem gewissen Zeitdruck entsteht eine Art Zugzwang und dem Drang nach Vollendung und Produktivität.

Vereinfacht gesagt möchte ich viel schreiben in kurzer Zeit mit hoher Qualität. Der Sinn davon ist einfach die Einrichtung dieser Routine und dem stetigen einhalten.

Jeden Tag mache ich das so. Selbstverständlich ist das nicht allzu viel. 5 Minuten am Tag. Es entstehen ungefähr 70 Wörter in dieser Zeit.

Kontrolle und Routine werden vereint

Natürlich ist das mal mehr und mal weniger. Ich tracke das Ganze in einer Excel Tabelle und schreibe jeden Tag die geschriebene Anzahl der Wörter hinein.

Das ergibt eine schöne Auswertung des Durchschnitts. Auf diese Weise weiß ich, wie viele Wörter ich geschrieben habe.

Wahrscheinlich könnte ich durchaus mehr schreiben, nur hier kommt mein Schweinehund zum Vorschein.

Bei 5 Minuten weiß ich zu 100%, dass ich das schaffe. Jeden Tag. Bei mehr wird es schon schwieriger für mich.

Also natürlich ist das nicht unmöglich. Trotzdem wäre es mit mehr Überwindung verbunden und ich kann es nicht einfach mal eben dazwischenschieben.

So fokussiere ich mich auf diese kurze Zeit und schaffe trotzdem kontinuierlichen Mehrwert.

Ich habe mir dieses Prozedere einfach irgendwann angeeignet. Ich weiß gar nicht mehr genau wann.

Wahrscheinlich nach dem Lesen eines Buches mit dem Thema Gewohnheiten und Arbeitsroutine.

Routinen lassen sich übertragen

Genau nach dem Prinzip verfahre ich auch mit meiner persönlichen Bildung. Ich lese jeden Tag, und zwar genau 5 Seiten. So beschäftige ich mich jeden Tag mit mir und meinem persönlichen Fortschritt.

Auf manch eine schmunzelnde Bemerkung von Bekannten stelle ich meist die Frage wieviel sie denn letzte Woche oder letzten Monat für sich getan haben?

Mir ist durchaus bewusst, dass meine 70 Wörter am Tag keine reißerischen Aktivitäten sind und ich damit sämtliche Grenzen sprenge, doch nach einem Jahr schreibe ich so auch einen Ratgeber mit knapp 25000 Wörtern.

Bei durchschnittlich 500 Wörtern pro Seite im Word Dokument, bewege ich mich bei 50 Seiten. Nur reiner Text natürlich.

Hier rechne ich noch keine Überschrift und keinen Seitenumbruch mit.

Auf diese Weise baue ich mir ganz langsam weitere Einkommensströme auf, die mir mehr oder weniger passiv Einkommen in die Kasse spülen und mich so weiter unabhängiger machen.

Einen Ratgeber schreiben – Wieviel wirft es ab?

Natürlich variieren die Tantiemen aus Büchern etwas, doch wirft erfahrungsgemäß ein solcher Ratgeber um die 100 € bis 150 € monatlich ab.

Dieser Betrag ist gerechnet mit bereits abgeführten Steuern. Wohlgemerkt spreche ich hier ein eigenes Buch an und auch meine Steuersituation.

Diese ist nicht wirklich auf deine Person übertragbar und soll lediglich als Anhaltspunkt zur Berechnung dienen.

Ich spreche also vom Gewinn. Lege ich diesen zu Grunde verdiene ich mit einem Buch nach einem Jahr 150 €.

Nach zwei Jahren habe ich das nächste Buch fertig und verdiene wieder 150 € damit. Das erste Buch generiert aber weiterhin auch genau dieses Geld. Somit liege ich jetzt schon bei 300 € monatlich.

Ich lege mir also einen Grundstock an weiteren Einnahmen, die so gut wie passiv weiterlaufen.

Das Buch habe ich ja bereits geschrieben, also muss ich hier keine Zeit mehr für aufbringen.

Mit 3600 € jährlich kann ich mit meiner Familie schon einen richtig herrlichen Pauschalurlaub zusätzlich pro Jahr verbringen.

Möglichkeiten zum Geld ausgeben möchte ich jetzt nicht weiter ausführen. Es geht einzig und allein um das Verständnis dieses Einkommens.

Es ist unabhängig von meiner Zeit und beschert beständig Einnahmen. Liege ich mit einer Grippe völlig fertig ein paar Tage im Bett, verdiene ich trotzdem pro Buch 5 € netto am Tag.

Passiv ist das neue Aktiv

Und genau darum geht es. Um stetige Einnahmen. Nicht die eine Million auf dem Konto und stinkreich den neonorangen Lambo fahren.

Es geht um stetige Einnahmen. Denn diese Einnahmen sind ganz einfach Lebenszeit.

Für die plakativen 150 € monatlich muss ich mein Humankapital nicht mehr verkaufen.

Ich bin zeitlich in Vorkasse gegangen und werde nun ständig und stetig immer wieder bezahlt. Für mich ist genau das die Form von finanzieller Unabhängigkeit, die ich erreichen möchte.

Und wenn es einige Jahre dauert, und das wird es, dann ist das ganz einfach so.

Innerhalb von 5 Jahren habe ich mir so ein nebenberufliches Einkommen aufgebaut, welches permanent Geld an mich ausschüttet.

Und das mit 5 Minuten am Tag. Es kann so einfach sein.

Natürlich muss ich auch Ideen haben, was ich schreibe und vor allem worüber.

Fakt ist, jeder kann etwas oder weiß etwas, was andere nicht wissen. Und dieses Wissen hat einen Wert.

Es liegt an dir, ob du einen Ratgeber schreiben möchtest, welcher für 5 € oder für 10 € verkauft wird. Es hängt einzig und allein vom geschafften Mehrwert ab.

Es zählt nicht unbedingt wie viele Seiten ein Buch hat, sondern vielmehr ob der Leser etwas damit anfangen kann und seine Frage(n) unmissverständlich beantwortet werden.

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